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Christoph Zehnder eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
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Geisteszustand von US Präsident Trump
Wer twitterte letzte Woche über seine «grossartige und unvergleichliche Weisheit»? US Präsident Trump. Wer twitterte diese Woche «Der Deal, den ich gerade mit China gemacht habe, ist bei weitem der grossartigste und grösste Deal der je gemacht wurde»? US Präsident Trump. Dass Trump in den europäischen Medien meist schlecht gemacht und über ihn einseitig berichtet wird, ist das eine. Das andere aber ist, dass er selber tatsächlich solche Dämlichkeiten in die Welt hinausposaunt. Ob solcher Aussagen zweifle ich ernsthaft an seinem Geisteszustand. Könnten Sie sich die gleichen Äusserungen zum Beispiel von den Vorgängerpräsidenten Obama oder Bush vorstellen?
Psychotische Finanzmärkte
Die Finanzmärkte reagieren kurzfristig oftmals sprunghaft oder gar entgegen aller Logik – das ist nichts Neues. Trump scheint mit seinen realitätsfremden Tweets aber diese Neigung der Finanzmärkte zu verstärken und verlängern. Vor über zwei Jahren hat er den Handelsstreit mit China losgetreten und seit eineinhalb Jahren verhandeln die USA und China. Trotz unzähligen Ankündigungen in diesen zwei Jahren, dass grossartige Fortschritte gemacht worden seien und ein Trade Deal mit China unmittelbar vor Abschluss stehe, hat es bislang keinen Deal gegeben. Bei jeder Ankündigung reagierten die Aktienmärkte euphorisch und stiegen stark, um bei der folgenden Ernüchterung über das Ausbleiben eines Deals etwas nachzugeben. Dieses Muster funktioniert nach wie vor. Algorithmen, welche auf Trumps Twitterbotschaften reagieren, scheinen die Aktienmärkte kurzfristig mehr zu bewegen als Anleger mit Bodenhaftung.
Was steht im Trade Deal denn drin?
Was steht denn drin im aktuellen Deal? Unbekannt. Die Details sollen in den nächsten drei Wochen ausgehandelt und festgelegt werden. Kommt Ihnen das bekannt vor? Immerhin bekannt ist, dass die USA ihre auf 15. Oktober angekündigte Zollerhöhung vorerst verschoben haben. Zuerst Zölle ankündigen, dann diese aussetzen, aber potentiell einfach später einführen – dies müsste aus Sicht der Finanzmärkte an sich netto negativ sein: Zuerst waren keine Zölle da, jetzt drohen allenfalls später folgende Zölle. Im besten Fall, wenn die angedrohten Zölle definitiv wieder wegfallen, sind wir wieder da, wo wir vor der Ankündigung
der neuen Zölle waren.
Kommt vielleicht wirklich der grosse Durchbruch?
Vielleicht folgt ja aber tatsächlich der grosse Durchbruch und es werden nicht nur die angedrohten Zölle eliminiert, sondern der Handelsstreit löst sich in Minne auf. Dafür müssten
aber sehr viele Hindernisse noch überwunden werden. Ich glaube nicht dran, dass die beiden Parteien schon so weit sind. Die USA haben beispielsweise eine schwarze Liste mit chinesischen Technologiefirmen eingeführt. Huawei als bekanntestes Ziel wird vorgeworfen, es würde im Auftrag von China Spionage betreiben. Allerdings haben die USA für ihre Anschuldigungen keinerlei Beweise vorgelegt. Zudem wurde Huaweis CFO letzten Dezember in Kanada verhaftet.
Technologische Führerschaft
Die Attacken auf chinesische Technologiefirmen zeigen denn auch v.a. Folgendes auf: Erstens haben die Chinesen enorme technologische Fortschritte gemacht und spielen in
gewissen Bereichen mit den US Firmen auf Augenhöhe mit. Und zweitens: Bei diesem Handelstreit geht es nur teilweise um Handelsfragen, sondern primär um die Frage, wer künftig die technologische Führerschaft innehat. Dass die USA diese nicht kampflos den Chinesen überlassen wollen, ist nachvollziehbar. Ob die gewählten Mittel allerdings zum Erfolg führen, ist eher fraglich.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an oder rufen an unter Tel. 062 871 93 57.

 

 

Von Dr. Dimitrios Papadopoulos, Präsident SVP Rheinfelden

von Herbert Lützelschwab, Zeiningen

von Jürg Keller, Rheinfelden

Von Helena Schenker, Rheinfelden

Von Heiner Keller, Oberzeihen

Dr. Monika Mayer Apothekerin
Vinzenz Apotheke, Rössliweg 13, 5074 Eiken
www.vinzenz-apotheke.ch

Winter-Depression
In unseren Breiten beginnt wieder die Zeit der langen Nächte und kurzen Tage. Die Tag- und Nacht-Gleiche (23.9.) ist lange vorbei und der kürzeste Tag (22.12.) naht. In den Tropen, nahe am Äquator, gibt es das nicht. Je weiter man in den Norden oder Süden Richtung Nord- und Südpol geht, desto ausgeprägter sind die Unterschiede. Das geht bis zu «immer» Nacht im Winter und «immer» Tag im Sommer. Das hat auch auf uns Menschen und vor allem auf unsere Psyche einen Einfluss. Viele von uns freuen sich auf die gemütliche Zeit mit warmen Getränken (Tee/Glühwein) vor einem Feuer. Andere fürchten die langen Abende. Wenn Sie eher zu den letzteren gehören, können Ihnen vielleicht die folgenden Tipps helfen.
Bei einer ausgeprägten Form dieser Beschwerden könnte es sich auch um eine saisonale Depression handeln.
Von einer saisonalen Depression oder SAD (Seasonal Affective Disorder) spricht man, wenn folgende Symptome auftreten:
- übermässiges Schlafbedürfnis und
- zwanghafter Konsum von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln.
Des Weiteren verspürt man eine depressive Verstimmung, ausgeprägte Ängstlichkeit, Energiemangel und Konzentrationsprobleme. Manche sehr empfindliche Menschen können diese Symptome auch in einem Sommer mit schlechtem Wetter entwickeln.
Als wichtiges Kriterium gilt die Wiederholung derselben Symptome während zwei aufeinanderfolgenden Wintern (und deren Abklingen in den anderen Jahreszeiten).
Zu einer Verbesserung der Beschwerden, und das dürfen alle, kommt es mit folgenden Verhaltensänderungen:
- raus in die Natur, einen Spaziergang machen. Schöner wird er natürlich, wenn die Sonne scheint
- ausreichende Bewegung (ebenfalls am besten draussen)
- wie immer: eine ausgewogene Ernährung; jetzt mit den wunderbaren saisonalen, reifen Früchten und Gemüsen
- und nicht zuletzt mit einem regelmässigen Zubettgehen
Am wichtigsten erscheint mir dabei das Aus-den-vier-Wänden-Gehen. Auch wenn die Sonne nicht scheint, ist das natürliche Licht fast eine Therapie.
Es wurde nämlich wissenschaftlich belegt, dass eine Lichttherapie die Therapie der ersten Wahl für die Behandlung dieser Erkrankung ist. Die Ansprechrate liegt zwischen 60 und 90%. Falls das Ergebnis noch nicht befriedigend ist, kann zusätzlich eine medikamentöse Therapie mit Antidepressiva und/oder eine kognitive Verhaltenstherapie eingesetzt werden.
Worin besteht jetzt eine Lichttherapie?
Der Patient/in ist täglich:
- innerhalb von 2 Stunden nach dem Aufwachen und
- während 30 Minuten
- in einem Abstand von 30 Zentimetern
vor einer besonderen Lampe (einer Lichtquelle mit 10 000 Lux = Einheit der Beleuchtungsstärke). Während dieser Zeit darf man lesen, am Computer arbeiten, alles, was einem gefällt, wenn die oben genannten Bedingungen erfüllt sind. In der Regel wird bereits nach 2 bis 4 Tagen eine Verbesserung wahrgenommen, ein Erfolg stellt sich nach 1 bis 2 Wochen ein. Wie bei jeder Therapie werden auch unerwünschte Wirkungen beschrieben: Kopfschmerzen, müde Augen, Hyperaktivität, Schlaflosigkeit oder übermässiges Schlafbedürfnis. Sie sind leicht und harmlos und klingen meist nach einigen Sitzungen ab. Je nach Intensität beginnt man die Therapie mit einer schwächeren Lichtintensität oder einer kürzeren Dauer vor der Lampe. Die schrittweise Erhöhung hilft mit den unangenehmen Nebenwirkungen besser fertig zu werden. Eine übermässige Einwirkung des Lichtes mit einer Art Sonnenbrand wird es nicht geben. Die Lampe gibt nur ein weisses Licht ohne den UV-Anteil ab. Bei Patienten, die gleichzeitig mit photosensibilisierenden Therapien behandelt werden, wird mit Vorsicht an eine Lichttherapie herangegangen. Bei Augenerkrankungen wie bei einem grauen oder grünen Star, Makuladegeneration oder ähnlichem wird eine vorgängige augenärztliche Untersuchung empfohlen.
Diese Art der Therapie wird bei einer fachärztlichen Diagnose von den Krankenkassen aus der Grundversicherung übernommen.

Lassen Sie sich von uns beraten: vinzenz apotheke – eine quelle der gesundheit

Von Alfons Paul Kaufmann, CVP-Bezirkspräsident, Wallbach

Von Rosmarie Strub, Rheinfelden

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